Deutsches Sattelschwein

Deutsches Sattelschwein

Das Deutsche Sattelschwein ist eine Rasse des Hausschweins und die gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2006.

Das Sattelschwein ist eine alte Schweinerasse, die insbesondere im Norden und Osten Deutschlands beheimatet war. Ihren Namen verdankt sie ihrer besonderen Zeichnung, dem „weißen Sattel“. Als ab Mitte des vergangenen Jahrhunderts die Tendenz zu einer fettärmeren Ernährung ging, verlor das Sattelschwein wirtschaftlich an Bedeutung, sodass es Anfang der 80er Jahre nur noch wenige Tiere dieser sehr robusten, fruchtbaren und sehr genügsamen Rasse gab. Engagierten Züchtern ist es zu verdanken, dass der Bestand jetzt wieder leicht angestiegen ist.

Die Sau wiegt etwa 300 kg und kann pro Jahr 22 Ferkel zur Welt bringen. Sattelschweine gelten als sehr gute Mütter, die auch unter ungünstigen Bedingungen im Freiland ihre Ferkel aufziehen. Die Landrasse ist weidetauglich, gilt als robust und besitzt eine hohe Fleischqualität.


Infolge artgerechter Haltung und Fütterung und einem verhaltenen Wachstum der Sattelschweine entwickelt sich ein Fleisch von bester Qualität.

Durch das typische Aroma, in Verbindung mit traditioneller Verarbeitung entstehen kulinarische Spezialitäten für den außergewöhnlichen Geschmack, die in Hofläden, ausgewählten Gaststätten und auf Märkten immer mehr Liebhaber finden.

Deutsches Sattelschwein
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